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PVT - Hybridkollektoren

Strom und Wärme aus einem Kollektor

 

Beispiel: Stadtreinigungsamt Leipzig

Abb: Betriebsgebäude Stadtreinigungsamt Leipzig

Diese Anlage besteht aus Hybridkollektoren mit 9 kW Spitzenleistung auf 90 m² (Brutto) Kollektorfläche und zusätzlich 30 m² reine Luftkollektorfläche. Sie wurde Ende März 2001 in Betrieb genommen. Seitdem werden über den Einspeisezähler die elektrischen Erträge erfasst. Die thermischen Wärmegewinne werden über die Lüftungsanlage dem Gebäude zugeführt. Verglichen mit den zu erwartenden elektrischen Erträgen ergibt sich für das Jahr 2001 folgende Situation:

Abb: Elektrische Erträge SRA Leipzig: IST und SOLL

Werden die Erträge über das ganze Jahr hochgerechnet, so werden mit der hinter­lüfteten PV-Anlage in etwa 960 kWh pro kWp erzielt. Dies sind 60 kWh oder 7 % mehr als nach einer strahlungskorrigierten Simulation über PV-Sol zu erwarten ge­wesen wäre.
Allerdings werden für den Ventilatorbetrieb, der zur Hinterlüftung erforderlich ist, 60 kWh Elektrizität pro Jahr benötigt. Setzt man also nur auf den elektrischen Ertrag, betreibt man ein Nullsummenspiel. Der Hybridkollektor liefert pro kWp aber gleichzeitig 2.000 kWh nutzbare Wärme (200 kWh/m²), die dem Gebäude auch zugeführt wird.

Abb: Thermischer Ertrag SRA Leipzig, Januar und Februar hochgerechnet Abb: Vgl. Hybridkollektor -PV - Anlage: Elektrischer und thermischer Gewinn
 

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